Willst du Harmonie oder willst du dich selbst lieben?

„Mach doch einfach das, was für DICH richtig ist, anstatt es allen recht machen zu wollen.“ Leichter gesagt, als getan. Der Wunsch nach Harmonie ist bei fast jedem von uns stark – besonders in Liebesbeziehungen. Aber Harmonie um jeden Preis ist Verrat an mir selbst, wenn ich dafür anders handle, als es richtig für mich ist. Wie ich jeden Konflikt nutzen kann, um meine innere Stimme besser zu hören.

Überblick: Das erwartet dich im Artikel:

  • Warum du dich immer selbst vernachlässigst, wenn du es anderen Recht machen willst. Und warum Harmonie erst dann entstehen kann, wenn du dich um deine eigenen Wünsche kümmerst
  • Wie du die Angst vor Auseinandersetzungen mit geliebten Menschen verlierst und dadurch an jedem Konflikt wachsen kannst
  • Wie du Kritik und Konflikte nutzen kannst, um noch besser zu verstehen, was du wirklich willst

 Kernaussage: Beziehungen sind nicht dazu da, immer in Harmonie zusammenzuleben. Aber Harmonie ist immer da, wenn du nicht mehr gegen das handelst, was dein Herz dir sagt. Deine Intuition, deine innere Stimme. Jeder Konflikt ist eine Weggabelung, an der du deiner inneren Stimme folgen kannst. 

Viel zu oft geht in Beziehungen die Frage unter, was ich wirklich will. Weil ich denke, ich brauche die Harmonie. Die Liebe der anderen. Die Anerkennung. Weil ich denke, ich werde ihn oder sie verlieren, wenn ich mich nicht mit ihm oder ihr gut stelle.

Du kannst es nur EINEM Menschen wirklich recht machen – Dir selbst

Über wessen Glück kannst du entscheiden? Über deines oder das von jemand anders? Hast du es wirklich in der Hand, ob ein anderer Mensch mit seinem Leben zufrieden ist? Ich habe die Erfahrung gemacht: Nein!

Aber ich kann dafür sorgen, dass ich mit meinem Leben zufrieden bin. Indem ich mein Ziel erfülle, mich zu verwirklichen. Mit dem, was mich ausmacht und mit dem, was sich für mich gut anfühlt.

Solange ich es jemand anderem recht machen will, werde ich mich selbst immer vernachlässigen und das mit Unzufriedenheit bezahlen. Toll war für mich zu lernen, was mir in Konflikten wirklich wichtig ist. Nicht die Harmonie. Viel besser fühlt sich Harmonie mit mir selbst an: Das für mich Richtige tun, erst mal unabhängig davon, was andere von mir vielleicht wollen.

Wenn ich glücklich sein will, habe ich gar keine andere Wahl. Das heißt nicht, den anderen links liegen zu lassen oder zur rücksichtslosen Furie zu werden.

Das Richtige kann ich nur tun, wenn ich mir zuhöre. Dafür kann ich einen Streit nutzen lernen. Was will ich wirklich? Wohin führt mich der Konflikt? Was zeigt er mir IN MIR, das ich vielleicht noch nicht sehe?

Seite 2: Wie ich die Angst vor Konflikten verliere und für meine Wünsche einstehe

Seite 3: Konflikte sind Gelegenheiten, meine eigenen Wünsche besser kennenzulernen

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