Waren die freien Tage mal wieder viel zu kurz? Hunderte Wochen sind schon so gelaufen und jedes Mal ist es derselbe Trott? Zeit für einen neuen Blick, der dich jeden Moment genießen lässt – sogar Montagmorgen.

Gidon Wagner

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Hi, ich bin Gidon – Journalist und Buchautor. Ich beschäftige mich nun seit über 10 Jahren damit, was Menschen glücklich macht.

Liebe kennt keinen Montagsblues oder Alltagstrott

Weißt du, was ich am schönsten an Montagmorgen finde? Dass ich da bin. Dass ich einatme, ausatme. Dass ich einen Körper habe, mit dem ich diese Welt erfahren kann.

Diese Dinge weiß ich zu schätzen, wenn ich mein Herz befrage. Wenn ich mich frage: Was finde ich gut an meinem Leben, jetzt, hier, um 05:30 Uhr? Vielleicht bekomme ich auch Antworten wie: Ich habe Lust, heute etwas zu bewegen. Oder: Mal sehen, mit was mich diese Woche überrascht. Oder: Ich habe Lust, mit dem Rad zu fahren.

Wenn ich aber meinen Verstand frage und nachgrüble, sagt der mir: Es wäre schöner, auszuschlafen. Das Wochenende war viel zu kurz. Ich habe zu wenig unternommen. Ich zu viel unternommen. Zu wenig meditiert. Zu wenig Spaß gehabt. Ich habe zu wenig Zeit für mich gehabt. Ich will Urlaub. Michi hat’s gut, der liegt gerade am Strand. Der Tag wird furchtbar und in der Arbeit werden alle schlechte Laune haben. Ich bin müde, es wird die Hölle!

Ich übersehe alles Schöne an diesem Montagmorgen, wie an Hunderten Montagen zuvor, wenn ich meinen negativen Gedanken in die Tiefen meines Verstandes folge. Weil ich in Vergangenheit und Zukunft lebe anstatt hier und jetzt. Weil ich mich als unfreien Menschen empfinde, außer an den Wochenenden.

Das ultimative Rezept gegen Montagsblues ist also, von dem Konzept Doofer, oller Montag abzulassen und den Blick für das Angenehme, Erfreuliche zu schärfen.

 Was wäre, wenn es dein letzter Montag wäre? Würdest du dann genauso darüber denken? Die Wahrheit ist: Dieser Moment IST einzigartig. Er WIRD nie wieder kommen. Dieser Tag wird nie wieder kommen.  

Dein Herz sieht das schon jetzt. Du hörst nur nicht drauf. Dieser Teil von dir ist dankbar für das Leben und freut sich daran, wie ein Kind. Scheißegal, ob Montagmorgen oder Freitagabend ist.

Der andere Teil von dir, dein Verstand, macht jeden Tag gleich. Für ihn gibt es Montag bis Sonntag und manche Tage davon sind gut, manche kacke. Jeder Montag ist für ihn gleich. Das hat nichts mit Realität zu tun, sondern mit dem, was ich mir unter einem Montag vorstelle.

Was ist das Herz? Was der Verstand?

Keine Ahnung! Es sind bloß Worte, eine Idee dessen, was über Frieden und Stress in uns entscheidet.

Aber man fühlt den Unterschied. Fühlst du ihn? Der Begriff Herz steht für mich für das Gute in mir. In meinem Leben. Es erkennt alles Gute und Wichtige in meinem Leben. Ich kann es fühlen, wenn kein Gedanke an das Schlechte im Leben da ist. Wenn ich auf das Schöne und Gute achte. Und ich spüre es passender Weise in meiner Brust, meinem Bauch.

Wie an einem Montagmorgen. An dem ich die Wahl habe, mich zu freuen, dass ich da bin. Mich auf die Woche zu freuen. Oder mich auf das zu konzentrieren, was ich meiner Meinung nach nicht habe. Dann bin ich bewusst nur in meinen Gedanken und spüre meinen Körper fast gar nicht mehr.

Das Gute ist immer da – weil das Leben eine gute Sache ist

Der Begriff Herz für das Gute in mir und meinem Leben gefällt mir gut: Weil es immer da ist, mein Herz. Und das hat für mich nichts mit Schönrederei zu tun:

Die Welt – ob gut oder schlecht, schön oder hässlich – entsteht in unserem Bewusstsein. Besser gesagt: Das Bild von der Welt! Darum gehts. Unser Bild von der Welt entscheidet, ob wir glücklich oder unzufrieden sind.

Ich kann immer das Gute und Richtige sehen, wenn ich will. Sogar, wenn ich Schmerzen habe. Dann fällt es mir auch leichter, mein Leben bewusst zu leben und zu verändern, wenn ich das möchte. Ich habe mehr Kraft, mehr Lust, mehr Zuversicht.

Trott und Ekel empfinden wir nur, wenn jeder Tag wie der andere scheint und ich mir nichts aus meinem Leben mache.

 Ich bin keine wandernde Plastikkugel auf einem Rechenschieber, der mit sieben Strichen markiert ist. Leben ist Leben, Leben ist heute: Ob Montag, Dienstag-einhalb, verdammter Mittwochmorgen oder Heiligabend.  

Montagmorgen ist wunderbar. Jeder Morgen. Eine Chance, ein Geschenk. Jeder Tag. Auch, wenn ich es nicht immer sehe. Wer weiß, was passiert, wenn ich mit dieser Sicht auf die Welt durchs Leben gehe? Sicher etwas Gutes.

Mehr unter: Du brauchst NICHTS, um glücklich zu sein – außer das, was du jetzt hast

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