Für andere da sein, das ist wichtig, das ist gut, haben wir gelernt. Schnell gehen wir selbst dabei verloren. Der wichtigste Mensch in unserem Leben kommt zu kurz: wir selbst. Ein Plädoyer für mehr Raum für die eigenen Bedürfnisse – und Vorschläge, wie du diesen Raum schaffen kannst.

Leserin Suzanna schreibt:

Ich bin hochsensibel. Ich kann vielleicht viel ertragen aber werde oft enttäuscht. Es tut weh. Ich verstehe nicht warum Menschen so kalt sein können. Bin immer für Alle da,doch allein wenn es um mich geht.

Liebe Suzanna, ich hoffe, dass das folgende Video Antworten für dich und alle anderen Leser gibt, die sich fragen: „Ich bin für alle da, aber keiner für mich – wie kann ich das ändern?“

Video: Ich bin für alle da, aber keiner für mich – wie kann ich das ändern?

Zusammenfassung des Videos „Ich bin für alle da, aber keiner für mich“:

  • Probleme formulieren wir gerne absolut – mach es mal konkret: Was hättest du gern von anderen? Was würde das in Deinem Leben ändern, wie sähe das aus? Was hättest davon?
    • Beispiel: Ich hätte gerne, dass du dir meine Probleme und Sorgen anhörst und mir das Gefühl gibst, dass ich nicht allein bin
    • Von wem hättest du gerne mehr Unterstützung? Je enger die Beziehung, desto mehr Liebe wünsche ich mir. Allein sind wir also nicht. Wir bekommen (unserer Meinung nach) nur nicht genug Anerkennung und Liebe von den Menschen, die uns nahe stehen.
  • Was lerne ich aus der Undankbarkeit der anderen?
    • Vielleicht wollte ich etwas anderes als mein Gegenüber
    • Vielleicht kommen meine Bedürfnisse gar nicht an, weil ich nie gelernt habe, sie zu formulieren
    • Könnte es sein, dass der andere vielleicht einfach mit sich selbst beschäftigt ist?
    • Ein guter Anfang: Ehrlich mir und anderen gegenüber sagen, was ich will
    • Reflektieren, was in mir vorgeht
  • Leidest Du am „Ich muss da jetzt durch-Syndrom“, so, wie ich?
    • Deine eigenen Bedürfnisse wahrnehmen: Zwingst du dich, zu helfen?
    • Was würde passieren, wenn du anderen einen Gefallen mal nicht machst? Hilfst du vielleicht auch, um dafür Anerkennung zu bekommen?
    • Die Energie auf meine Bedürfnisse richten
    • Mir nicht den Kopf anderer machen und drauf vertrauen, dass sie mich um Hilfe bitten, wenn sie sie brauchen (Ich mag das Wort Helfersyndrom nicht, aber es trifft etwas Wahres)
  • Tief durchatmen, spüren, dass alles okay ist. Den Körper wahrnehmen.
  • Hilf dir und du kannst anderen besser helfen

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