Im Leben kann man es sich leicht machen und einfach jemand anders die Arbeit erledigen lassen. Fenster putzen, Straße kehren, Müll rausbringen, Grill anzünden. Genauso leicht wollen wir es uns oft machen, wenn es um Anerkennung und Liebe geht. Anstatt selbst genug Liebe zu geben, hoffen wir oft auf die Anerkennung anderer. Wenn ich mich nicht selbst liebe, tut es aber niemand. Keiner mag mich, bis ich es selbst tue. Bis ich erkenne, wie großartig ich bin.

Selbstliebe ist nichts, was ich „mache“. Es ist keine Einstellung, die ich lernen kann. Sie ist das, was übrig bleibt, wenn ich mich nicht mehr selbst abstoße und nicht mehr um Ersatzliebe von anderen buhle.

Niemand fühlt sich akzeptiert, solange er nicht weiß, wer er ist

Woher kommt meine Unsicherheit im Kontakt mit anderen? Das mangelnde Selbstvertrauen und das Gefühl, dass mit mir etwas nicht stimmt? Woher kommt das Gefühl, dass ich nicht liebenswert genug bin für die Zuneigung der anderen?

Aus dem Selbstbild.

 Jeder hat ein Bild von sich selbst. Und dieses Bild ist nicht die Wahrheit. 

Denn es ist nur ein Bild. So, wie das Foto einer Landschaft eben nur das Foto ist, nicht die Landschaft selbst.

Was du über andere denkst, hat nichts damit zu tun, wer sie wirklich sind

Also: Egal, was du über dich denkst, es ist nur eine Interpretation, ein Bild deines Verstandes. Du denkst etwas ÜBER dich. Du bist nicht deine Gedanken, sondern du bist der Zeuge deiner Gedanken.

Deine Gedanken sind wie Funkwellen, und du bist der Empfänger, der sie wahrnimmt, interpretiert, zu einer Sendung verarbeitet.

Auch das Bild, das du von anderen hast, ist nur ein Bild. Solange du das Bild mit der Realität verwechselst, hast du also in Wirklichkeit eine Beziehung zu deinen Gedanken, nicht zu anderen Menschen oder zu dir.

Ob andere dich mögen, hat nichts mit dir zu tun

Und so sehen auch andere in dir nur ihre eigene Interpretation von dir, solange sie ihr Bild der Realität nicht infrage stellen.

Was sie über dich denken, hat also nichts mit dir zu tun. Mit dem, wer du wirklich bist. Genauso umgekehrt.

Das zu erkennen, ist wahre Selbstliebe. Nicht allein ein Schaumbad bei Kerzenschein oder dass du nette Sachen über dich selbst sagst.

Zu erkennen, dass du mehr als das bist, was du denkst. Und dass du mehr als das bist, was andere über dich denken.

Zu erkennen, dass du nicht um jeden Preis von anderen gemocht werden musst, sondern dass du genau so sein musst, wie du wirklich bist, anstatt wie ein arbeitsloser Schauspieler um Aufmerksamkeit zu betteln.

Zu erkennen, dass sie nur ihr Bild von dir mögen – und dass auch deine Meinung über sie völlig falsch sein könnte. Dass du dich irren könntest, wenn du denkst, dass dich jemand nicht mag. Denn fast jeder hat eine schlechte Meinung von sich selbst, und geht deshalb fast automatisch davon aus, dass andere genauso schlecht über ihn denken.

Und in Wirklichkeit nimmt sich fast niemand die Zeit, dich nicht zu mögen. Ob in der Schule, im Beruf oder auf der Straße; die meisten sind doch viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt, um dauerhaft schlecht über jemand anders zu denken.

Wer Liebe schenkt, hat viel Liebe

Magst du dich selbst? Magst du andere? Was tust du dafür? Das sind Fragen, die darüber entscheiden, ob du dich als Opfer siehst, oder ob du gute Beziehungen erschaffst. Wenn du dich und andere Menschen magst und nicht mehr um ihre Aufmerksamkeit und Zuneigung wirbst, bist du natürlicher du selbst. Und dann findest du ganz von selbst die Menschen, die zu dir passen.

Mehr zum Thema: Willst du Harmonie oder willst du dich selbst lieben?

Titel-Foto: https://pixabay.com/de/sonne-sun-herz-heart-herbst-622740/

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13 Kommentare
  1. Isi
    Isi sagte:

    „Denn fast jeder hat eine schlechte Meinung von sich selbst.“ Ist das wirklich so? Ich habe keine grundsätzlich schlechte Meinung von mir selbst. Klar gibt es Seiten an mir, die ich weniger mag als andere und an denen ich arbeiten möchte. Mit dem Gesamtpaket bin ich aber ganz zufrieden.
    Ich hoffe sehr, dass es den meisten Menschen so geht und nicht andersrum!

    Antworten
    • Gidon Wagner
      Gidon Wagner sagte:

      Hallo Isi, mindestens ein Mensch hier war lange Zeit nicht zufrieden mit sich: ich. Ich möchte nicht stellvertretend für andere sprechen, aber meine Erfahrung sagt, dass es anderen ähnlich geht. Natürlich eher selten in jeder Hinsicht. Irgendwas habe auch ich sogar in den selbstkritischsten Zeiten an mir gemocht.

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    • Christian
      Christian sagte:

      Ich bedanke mich herzlichst für deinen veröffentlichten Beitrag. Zurzeit bin ich leider in einer Depressiven Phase, die mir nicht neu ist. Ich fühle mich allein, ungemocht, zu nichts zustande und ich besitze ei gewisses Misstrauen zu allen Menschen . Doch dieser Beitrag hat mich nun wirklich zum nachdenken angeregt. Ich wünsche mir jeden Tag, dass irgendwann in meinem Leben jemand kommen würde, der mich einfach so, wie ich auch wirklich bin, liebt und wertschätzt. Dies hatte ich bereits, aber es wurde mir auch wieder genommen, da die Liebe leider durch vielen Faktoren brüchig geworden ist.Ich sehne mich nun nach Liebe, aber vielleicht sollte ich mich zurzeit erstmal selber akzeptieren und meiner Zukunft, auch alleine, einfach mal ins Auge schauen, ohne Rücksicht auf das Gefühl der Einsamkeit. Ich hoffe, dass ich nicht der einzige mit diesem Problem auf dieser Welt bin und es Menschen gibt, die sich dieses Kommentar durchlesen und daraus endlich neuen Mut schöpfen können. Danke!

      Antworten
      • Maren
        Maren sagte:

        Du bist nicht der einzige.
        Ich habe Menschen in meinem Umfeld aber ich fühle mich im Moment furchtbar einsam und distanziere mich auch von vielem. Auch von vielen Menschen.
        Weil ich hmm Werte in Frage stelle, weil ich mich nicht gesehen fühle, weil mir Wertschätzung fehlt und ich nicht mehr bereit dazu bin immer zu geben und so wenig zu erhalten.

        Ich bin gut ausgebildet, mir fehlt es an nichts (materiell), ich bin reflektiert- nichtsdestotrotz fühle ich mich im Moment heimatlos in mir, obwohl ich ankommen möchte.
        Ich weiß nicht, ob meine Worte nachvollziehbar sind aber ich wollte sagen: auch mir geht es so!

        Antworten
      • Sandro
        Sandro sagte:

        ganz genau wie Maren es beschreibt du bist nicht alleine mit diesen Dingen. Ich weiss nicht wie ihr das empfindet aber ich hab Gefühl das sich die Gesellschaft immer mehr spaltet?

        Antworten
    • Lena
      Lena sagte:

      Ich komme mir auch oft einsam vor, einsam inmitten der ganzen Menschen. Unverstanden, ungeliebt, manchmal auch unendlich traurig. Ich bin verheiratet und habe einen kleinen Sohn, dennoch kann ich mit niemandem darüber reden, wer will es denn auch hören und wie erklärt man es. Ich suche wahre, echte Freundschaft, ich hab schon so viele Freunde verloren und tu mich irgendwie schwer, andere auf eine freundschaftliche Art kennenzulernen. Hab auch immer das Gefühl, alle drumherum finden sich, nur für mich scheint es niemanden zu geben. Vielleicht strahle ich etwas aus, das andere nicht anzieht. Ich verstehe den Text und er macht auch durchaus Sinn, aber ich kann nicht umsetzen, mich selbst zu lieben. Ich weiß nicht, wie ich dabei vorgehen soll.

      Antworten
      • Maria
        Maria sagte:

        Oh ja, das kann ich so gut verstehen
        und dann gibt es die tausend Muttis, die sich treffen und so speziell sind und man hat das Gefühl man gehört nicht dazu, dabei spürt man genau das geht gar nicht mit den Leuten, weil es einfach nicht passt, so geht es mir.
        Zur Zeit finde ich gar keine Kontakte, mein Leben scheint perfekt nach außen und ich bin einfach nur traurig, weil ich nicht erklären und sagen kann was mich so einsam macht, wieso hat keiner Lust mit mir in Kontakt zu gehen? ich hab auch oft das Gefühl, ich strahle sogar aus, mir kannst du alles reinwürgen…………….

        Antworten
        • Gidon Wagner
          Gidon Wagner sagte:

          Danke für dein Kommentar, Maria. Ich habe gelernt, dass das Verhalten der anderen weniger Einfluss auf mich hat, als mein eigenes Denken, meine Schlüsse, die ich aus dem Verhalten ziehe. Kannst du damit etwas anfangen, weißt du, was ich meine? Es geht sogar noch weiter: Was sie meiner Meinung nach (mit mir) tun, mir antun, mir nicht geben etc., hat auch mehr etwas mit meinem Denken zu tun, als mit ihrem tatsächlichem Verhalten. Denn, es geht noch weiter, ganz tief drin sind die anderen nur das, was ich gedanklich erfassen kann. „Jesus“, wer immer das war, hätte in ihnen vielleicht sich selbst gesehen. Buddha hätte dagesessen und breit gegrinst. Aber wir? Wir haben eine Million Ideen und Probleme mit „den Leuten“ und was das über uns aussagt. Wir wollen etwas von ihnen. Wir denken, wir brauchen, dass sie sich so und so verhalten, uns etwas geben, uns einbeziehen, uns lieben, anerkennen. Und durch dieses Wollen, dieses Brauchen übersehen wir ganz, dass nicht sie uns etwas geben oder nehmen. Das tun – aus meiner Erfahrung – wir.

          Ich denke, ich gehöre nicht dazu.
          Ich denke, sie reden nur scheiße.
          Ich denke, sie quatschen mich voll und gehen nicht auf meiner Bedürfnisse ein

          Wo bin ich in all der Zeit? Ich bin komplett absorbiert von diesem Kopfkino, diesem Krieg im Kopf. Ich sehe nicht mehr die guten Seiten. Ich sehe mich selbst nicht.

          Ohne den Gedanken, dass ich nicht dazugehöre, würde ich vielleicht auf einmal Gemeinsamkeiten finden. Ich würde sehen, dass sie wie ich einfach Spaß haben wollen oder ihre Meinungen über die Dinge haben. Da ist jeder ein bisschen anders und genau das ist die Gemeinsamkeit, die wir Menschen haben.

          Nur ein kleines Beispiel dafür, wie unsere Überzeugungen dabei im Weg stehen zu sehen, wie schön das Leben ist.

          Liebe Grüße,
          Gidon

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  2. simon
    simon sagte:

    Immer wenn ich solche ratgeber lese frage ich mich an was man sich denn orientieren soll, wenn nicht an seiner eigenen warnehmung? was hat man denn noch wenn man seiner eigenen warnehmung nicht mehr trauen kann? jeder mensch nimmt war wie er ist, wie er agiert, wie er auf andere wirkt oder halt eben nicht wirkt. ich war sehr zuversichtlich mit 20 das ich ein gutes leben vor mir hab mit freunden und beziehungen. war optimistisch und selbstbewusst wenn halt auch etwas introvertiert. aber ich war meiner stärken und qualitäten bewusst. es waren die negativen erfahrungen und erfolglosen momente die mich zu dieser traurigen person gemacht haben. wenn du merkst das du bei deinen mitmenschen nicht gut ankommst, liebe nie erwiedert wird, bei dates das interesse beim andern nur immer grad mal 5 minuten anhält und dann erlöscht, was ist es dann? deine falsche warnehmung? ne! ist die kalte realität. face it! ur not interesting enough! menschen wollen dich nicht und das hat sehr wohl was mit mir zu tun, mit wem denn sonst? das bild das ich von mir hab wurde geformt durch erreignisse in meinem leben, durch menschen die mich ablehnten. das selbstbewusstsein bröckelt mit jeder ablehnung einmal mehr, bis am schluss nichts mehr bleibt und der selbsthass die kontrolle übernimmt. ich versteh die kraft und der sinn des positiven denkens, aber das ist der punkt wo ich immer scheitere, ich sehs als selbstbetrug wenn ich mir einrede ich bin toll und wertvoll, wenn ich dann aber alleine dastehe und nicht mal ne freundschaft aufbauen kann. irgendetwas kann ja da nicht stimmen und ich bin halt eben nicht toll und wertvoll. hab ich nun ne falsche warnehmung von mir selbst? nein, es ist wies ist. ich bin allein und das hat sein bestimmten grund. menschen ist es offensichtlich nicht wert mit mir zusammen zu sein. um wieder an angang des textes zu kommen: an was kann ich mich festhalten? wessen warnehmung? meiner? die der anderen? oder was?

    Antworten
    • Gidon Wagner
      Gidon Wagner sagte:

      Hallo Simon, vielen Dank für deinen sehr ehrlichen Kommentar. Ich finde es toll, wie klar du aussprichst, was viele von uns in Wirklichkeit über sich glauben. Nur wenn wir es in dieser Klarheit vor uns haben, können wir daran etwas ändern. Für dich zählt nur DEINE Wahrnehmung. Wenn jemand dir ins Gesicht sagt, dass du langweilig und scheiße bist, zählt nur das, was du über dich und den anderen denkst. Wenn du denkst, „ich will aber, dass er oder sie mich toll findet“, dann wird es dir ziemlich bescheiden gehen. Wenn ich mir das vorstelle: Ich würde mich mies fühlen. Es hat aber nichts mit positivem Denken zu tun, wenn ich mich selbst liebe. So sehr, dass ich mir anhöre was der andere sagt, und mich trotzdem mag.

      Wenn ich merke, dass das Interesse nach fünf Minuten erlöscht, würde ich mir aufschreiben, woran ich bitte merke, dass mein Date kein Interesse mehr an mir hat. Hört sie mir nicht zu? Sagt sie nicht das, was ich hören will? Steht sie auf und geht? Was passiert?

      „Wenn mein Date aufsteht und geht, bin ich ihr egal“ – Kann ich absolut sicher wissen, dass das wahr ist?

      Dazu eine kurze Geschichte:
      „Du bist zu gut für mich“ – mit den Worten hat mich mal jemand verlassen. Hätte sie das nicht gesagt, hätte ich auch denken können: Sie hat keinen Bock mehr auf mich. Wer weiß, was wirklich in ihr vorging? Vielleicht war es ja nur eine Ausrede und sie hatte keine Lust mehr auf mich. Aber weißt du was? Ich habe keine Ahnung, warum sie sich verhält, wie sie sich verhält. Woher auch? Kann ich Gedanken lesen? Ich spüre nur das, was ich glaube. Ich interpretiere die ganze Zeit das Verhalten der anderen und mache meine Realität draus. Woher soll ich wissen, was mit ihr ist? Woher soll ich wissen, was sie WIRKLICH DENKT? Ich weiß es nicht und werde es NIE wissen! Ich weiß nur eins: Wie ich mich fühle. Vor ein paar Jahren noch total beschissen. Ich kann aufschreiben, was ich denke, und mich fragen, ob das alles wirklich stimmt. Denken ist interpretieren: Ich mache etwas aus der Wirklichkeit, ich bin der Interpret der Wirklichkeit. Ich habe ein BILD von der Realität, ich weiß deswegen noch lange nicht, was wahr ist.

      Genau so geht die Wissenschaft vor. Wissenschaftler untermauern mit Experimenten ihre Theorien. Diese Theorien gelten nur so lange, bis eine neue Theorie daher kommt und die alte ersetzt oder ergänzt. Genauso ist es mit unseren Gedanken, mit dem, wer wir unserer Meinung nach sind.

      Wenn Du diesen Bullshit über dich selbst glauben willst, tu es. Wenn du nicht mehr leiden will, dann hinterfrag es. Und dann passieren tolle Sachen. Dann nehme ich die Situationen langsam anders war. Und dadurch verhalte ich mich anders. Und indem ich mich anders verhalte, verändern sich die Situationen. Mein Leben verändert sich. Und ohne den Bullshit in meinem Kopf verändert es sich nur zum Guten.

      Liebe Grüße,
      Gidon

      Antworten
  3. Ute schenk
    Ute schenk sagte:

    Also ich fühle mich auch beschissen, schon immer, nur in der Natur finde ich mich wieder und fühle mich ganz und möchte da gar nicht mehr weg, aber der Gedanke, da weg zu müssen, weil es dunkel wird, lässt mich sehr traurig werden, es ist alles sehr oberflächlich in der welt und genauso mit Freunden, es gibt keine, man kann nur etwas machen, aber die ein sam keit bleibt, wenn die lebensenergie zu niedrig läuft, ist es doch eine art Depression die da abläuft, soll ich deswegen zum Psychiater, gehen das ändert an der lebensenergie nichts , das Leben ist nix für schwachkoepfe, höchstens für schachkoepfe, das Leben zu ertragen so wie es ist, es auszuhalten, ist einfach das schwerste überhaupt, nicht schwach zu sein, sich gehen lassen, zu lamentieren, zu resignieren, das Level immer oben zu halten, nicht zu verzweifeln, damit hat er Mensch Tag täglich zu kämpfen und ich weiss wie vielen es Tag ein Tag auch soo geht, ich kann nur etwas tun, das einzige was bleibt und konstruktiv ist, der Mensch verändert sich, auch im Laufe seines Lebens das muss jeder berücksichtigen man meint es wird einfacher, aber dem ist nicht soo, jedes Alter birgt seine Schwierigkeiten und die Umstände die jedes Alter mit sich bringt, ist keineswegs ohne und hat seine Tücken…. Ein Sam keit ist immer da im Menschen, mal mehr mal weniger, aber sie ist immer da und keiner hat Sie jemals besiegt, gleich welcher Anstrengung sich auch jeder bedient, dieses Fenoman
    Begleitet auch Mich seit frühester Kindheit an, wird dann durch spezielle Ereignisse, wie Tod noch verstärkt, die dich wiederum in deine eigene Isolation führt? Und die gilt es wieder zu durchbrechen in einem immer wiederkehrenden Wiederholung, die Kunst besteht darin, nicht daran zu zerbrechen, sondern eine gewisse Herausforderung daraus zu machen und dem sensen Mann eben nicht auf die Schippe zu springen, das ist das eigentliche Fazit des ganzen Problems

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    • Gidon Wagner
      Gidon Wagner sagte:

      Hallo Ute, vielen Dank für deine offenen Worte. Sie erinnern mich und sicher viele andere an meine eigenen Gedanken übers Leben. Schon als 10-jähriger wusste ich: Das Leben ist anstrengend. Aber weiß ich sicher, dass es das Leben ist? Vielleicht ist ja nicht das Leben ein Kampf, sondern meine Einstellung und meine Gedanken übers Leben. Alles Gute, Gidon

      Antworten

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