Der wahre Grund, warum ich geraucht habe, hat nichts mit Zigaretten zu tun. Nichts mit der Sache an sich. Der Rauch war mein Gradmesser für meine Liebe für mich selbst. Und mit der war es nicht weit her. Bis ich endgültig eine Entscheidung getroffen habe – vielleicht die wichtigste meines Lebens. Und jeder kann sie jetzt treffen.

Gidon Wagner

.

Hi, ich bin Gidon – Journalist und Buchautor. Ich beschäftige mich nun seit über 10 Jahren damit, was Menschen glücklich macht.

Mancher sagt ja: Kinder fangen an zu rauchen, weil Rauchen cool ist. Aber ich fand Rauchen nie cool. Und ich finde, das kann man nicht oft genug sagen. Nichts ist cool daran. Es ist richtig scheiße. Aber noch schlimmer ist der eigentliche Grund, warum ich geraucht habe: Ich hab andere nicht für cooler gehalten, weil sie geraucht haben. Ich wollte, dass SIE mich für cool halten. Was tun wir doch alles, um geliebt zu werden. Wir stecken uns sogar brennenden Schmutz in den Mund. Ein paar Anstöße für alle, die gerade damit aufhören wollen. Und mein Weg zum Nichtraucher.

Nur die innere Einstellung entscheidet, ob ich rauche

Ich merke jetzt selbst nach 9 Monaten, dass ich manchmal Lust bekomme, vor allem, wenn andere rauchen. Das ist ganz normal: Unterbewusstsein: „Was alle anderen machen, muss gut sein.“

Wenn alle in die Luft schauen, schaue ich auch nach oben. Wenn alle rauchen, rauche ich auch. Warum auch immer, das sind dann Alibi-Gründe. Erst ist die Sucht, dann legt der Verstand Gründe drunter.

Sehr heilsam ist für mich, mir das klar zu machen: Rauchen war nie cool und nie gut. Die erste Kippe hat widerlich geschmeckt und ich musste viel Zeit investieren, damit Kippen später „geschmeckt“ haben.

Das bisschen körperliche Abhängigkeit hat dann dafür gesorgt, dass ich 15 Jahre dran geblieben bin.

Die gelernten und falschen Urteile übers Rauchen (entspannt, gibt mir etwas, usw.) waren das psychische Fundament dafür. 

Aufhören ist kein Verzicht mehr

Ich war als Raucher psychisch mehr verkrüppelt als körperlich angegriffen. Das Husten war Kacke, klar. Aber das Leben nicht zu ertragen ohne Kippen, das war die Hölle.

Das hat mir in gewisser Weise 15 Jahre meines Lebens geraubt. 15 Jahre Drogensucht. 15 Jahre nicht ich selbst. 15 Jahre unaufrichtig sein mir und anderen gegenüber.

Geholfen beim endgültig Aufhören hat mir die Methode von Allen Carr. Danke, Allen. Du hast vielleicht mein Leben gerettet.

 

 

 

 

 

Mein Buch:

„Dich finden, dich lieben, dir vertrauen

Verwandle Schmerz, Angst und Verzweiflung in Glück, Freude und Selbstbewusstsein. Die Übungen, Rezepte und Gewohnheiten erfolgreicher Menschen

Mehr erfahren (mit Leseprobe)

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.