Erstens:

Enttäuschung macht ihren Job. Bei mir hat sie auch dafür gesorgt, mich weiterzuentwickeln, weil ich nicht mehr bereit war, mit dem Schmerz zu leben.

Wenn ich jetzt enttäuscht werde, kann ich den Schmerz (wenn auch erst nachträglich) als Freund verstehen, der mich näher in Richtung Realität treibt. Sanft und geduldig, oder mit Arschtritten, wenn’s sein muss.

Realität ist für mich: Ich bin nicht der Bedürftige, sondern der, der jede Menge zu geben hat. Mir und anderen.

Zweitens:

Wenn mich jemand ent-täuscht, bin ich nicht mehr getäuscht. Ich dachte, ich bräuchte etwas von ihm. Wenn er oder sie mir das nicht gibt, geht mein Leben trotzdem weiter. Ohne die Täuschung! Ich kann dankbar sein.

Titelfoto: spicetruck under cc (changes were made)

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