Eine Leserin hat mir heute zwei E-Mails geschickt und klang dabei recht verzweifelt. „Alles scheint so belanglos. Ich sehe kein Licht am Ende des Tunnels“, schreibt Sophia. Ich habe eine kleine Aufnahme gemacht und ihr eine E-Mail geschrieben. Darin empfehle ich Sophia eine kleine Übung für jeden Morgen, die jeder machen kann, um sich nicht mehr so leer zu fühlen.

Wenn du dich leer fühlst, geht es darum, wieder zu dir zu kommen. Um die Leere zu füllen: Mit dir selbst! Mit dem Wissen, dass in Wirklichkeit alles in Ordnung mit dir ist. Diese Aufnahme möchte ich Dir nicht vorenthalten und mache deshalb eine kleine Podcast-Folge draus.

Ich suche etwas, weiß aber nicht was – geht es dir so? Dann nimmst du dich vielleicht nur über das wahr, was du tust, über deine Leistungen, Noten, über deinen Job. Ich habe das viele Jahre getan und irgendwann habe ich gemerkt, dass ich viel mehr bin als mein Beruf. Und das war eine ganz schön schmerzliche Erfahrung, weil ich gar nicht mehr wusste, wo oben und wo unten ist, nach Jahren, in denen ich mein Leben meinem Beruf gewidmet hatte. Weiterlesen

„Ich habe keinen Spaß an Tätigkeiten, weil ich bei allem nur den Zweck und Sinn der Tätigkeit suche und den Prozess nicht genießen kann. Wie kann ich diesen Kreislauf stoppen?“ Im Podcast beantworte ich diese Leser-Fragen von Luisa*. Weiterlesen

„Ich weiß nicht, was ich liebe und wie ich es herausfinden soll. Wenn ich die Augen zu mache und in den Bauch höre, ist da Leere. Wie kann ich meine Bedürfnisse erkennen und diese Leere füllen – ganz konkret?“ Das hat mich Miriam* gefragt. Und ich habe zum Glück eine ganz konkrete Antwort, weil es mir vor ein paar Jahren genauso ging. Weiterlesen

Als die Erde entstand, brannte alles. Und was für ein Paradies daraus geworden ist! Genauso ist es mit unserem Leben. Alles scheint oft im Chaos zu versinken und nicht aufzugehen. Aber es geht auf. Garantiert. Du kannst dich dagegen wehren, oder es dir leichter machen.
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Eine Leserin hat mir ihr Problem geschildert: Ich komme innerlich nicht zur Ruhe! Morgens steht Kerstin (Name geändert) auf und dreht sofort ein paar Runden auf dem Crosstrainer. Dann muss sie so schnell wie möglich raus und in Bewegung bleiben. Noch Abends zieht sie draußen ihre Bahnen, während die anderen schon auf dem Sofa sitzen und es sich gemütlich machen. Was kann diese innere Unruhe stoppen? Mir ging es ähnlich. Und die innere Unruhe war für etwas gut: Sie brachte mich zur Quelle des Unwohlseins und half mir, mich langsam in Richtung Erfüllung zu bewegen. Jeder kann herausfinden: Was macht mich unruhig? Was macht mich unglücklich? Und was hilft?  Weiterlesen

Morgens waren die Schmerzen am schlimmsten. Mein Kopf fühlte sich dann an, als hätte sich alles Blut und Wasser meines Körpers in meinem Kopf gesammelt und als müsste nur jemand einen Wasserhahn oder ein Ventil öffnen, damit alles unter Hochdruck aus mir heraus spritzen könnte. Aber es gab keinen Wasserhahn. Es gab nur diesen drückenden Schmerz, gegen den keine Tablette und auch keine Spritze half. Warum war diese Zeit in Wirklichkeit das Beste, was mir passieren konnte? Weil sie mich gelehrt hat, nach meinem Gefühl zu leben. Weiterlesen

Das Alte, unser bisheriges Leben macht uns manchmal einfach nicht mehr glücklich. Hat es vielleicht nie gemacht. Bei mir zum Beispiel, nach sechs Jahren, in denen ich mein Leben nur einem Ziel gewidmet hatte. Als ich schließlich dem Ziel näher kam, gab es mir plötzlich nichts mehr. Alles brannte in mir, nichts schien mehr wichtig, ich entfernte mich von allem. Ich war mir sicher, dass das eine Depression sei. Vielleicht war es das. Aber es war auch ein Reinwaschen. Alles Unechte und nicht wirklich Wichtige konnte ich plötzlich nicht mehr tun, auch wenn ich mich anstrengte. Weiterlesen

„Willst du glücklich sein im Leben, dann sei es!“ Das soll mal der russische Autor Lew Nikolajewitsch gesagt haben. Aber brauche ich nicht noch etwas dafür, muss sich nicht noch etwas an meinem Leben ändern damit ich damit richtig glücklich sein kann? Weiterlesen

Ich habe einen langen Weg hinter mir, voller Selbsterniedrigung, Unzufriedenheit und rastloser Suche. Immerhin hatte ich mich auf den Weg gemacht, so viel sei zu meiner Verteidigung gesagt. Aber was dann folgte, hätte ich mir sparen können. Die endlose Suche nach Glück, in endlosen Ratgebern, Büchern, Blogs, Videos, bei Gurus, Experten und Psychologen. Irgendwann verstand ich es: Ich finde da draußen keine Antworten auf meine Probleme. Ich finde sie nur hier, hier drinnen bei mir. Ich muss nur eine Frage stellen. Weiterlesen