Ich habe einen langen Weg hinter mir, voller Selbsterniedrigung, Unzufriedenheit und rastloser Suche. Immerhin hatte ich mich auf den Weg gemacht, so viel sei zu meiner Verteidigung gesagt. Aber was dann folgte, hätte ich mir sparen können. Die endlose Suche nach Glück, in endlosen Ratgebern, Büchern, Blogs, Videos, bei Gurus, Experten und Psychologen. Irgendwann verstand ich es: Ich finde da draußen keine Antworten auf meine Probleme.

Die größte Angst haben wir vor der eigenen Verletzbarkeit. Die vermeintlichen Schwächen zu zeigen. Aber genau das zu tun, ist der Moment der größten Freiheit. Sich verletzlich zeigen, sprengt die schweren alten Fesseln und traurigen Masken, die wir tragen.

Herz-Häppchen

Gedanken und Eindrücke zum Nachsinnen

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Was mich berührt, begeistert, bewegt

Grübeln abstellen, das Gedankenkarussell stoppen – das geht nur, wenn sich etwas Grundlegend in mir verändert. Ich muss dazu wach werden – einen klaren Blick für mein Leben entwickeln. Hier präsentiere ich ein paar Auswege für Denk-Junkies wie mich.

Der wahre Grund, warum ich geraucht habe, hat nichts mit Zigaretten zu tun. Nichts mit der Sache an sich. Der Rauch war mein Gradmesser für meine Liebe für mich selbst. Und mit der war es nicht weit her. Bis ich endgültig eine Entscheidung getroffen habe – vielleicht die wichtigste meines Lebens. Und jeder kann sie jetzt treffen.

Ich bekomme Respekt, wenn ich ihn gebe; bewusst wahrnehme. Es ist viel besser, diesen Respekt zu fühlen, als ihn draußen zu suchen. Der Weg zu wahrer Wertschätzung und Akzeptanz.

Wenn etwas einfach nicht klappen will, zeigt mir das Leben vielleicht, dass ich auf dem Holzweg bin. Ich kann nicht sicher wissen, was das Beste für mich ist – aber ich fühle es! Deswegen lohnt sich ein Blick aus der Vogelperspektive auf die eigenen Wünsche und Träume. Wir brauchen Zeit, um uns selbst zu spüren. Abstand und Ruhe müssen in das Herz eines Getriebenen. Dann gelingt das wirklich Wichtige.

Ich war froh, wenn ich den Müll rausbringen durfte. Dann fühlte ich mich zu etwas nutze. Aufgeräumt. Das Leben hatte wieder einen Sinn: Müll rausbringen. Bis ich von der Tonne zurückkommen würde, sollte alles okay sein. Danach ging das Gefühl dieser inneren Leere wieder los.

Wir blicken neidisch auf die Glücklichen und fragen uns: Wie kann ich so werden wie er oder sie? Aber nur du kannst deinen Weg gehen. Du tust es bereits! Ein Aufruf für mehr eigene Erfahrungen und den Mut, eigene Fußstapfen zu hinterlassen.

Die Vergangenheit verfolgt uns oft wie ein unendlich langer Schatten. Ein Schrecken ohne Ende. Aber der Großteil des Leidens kann jetzt vorbei sein.

Hi, ich bin Gidon.

Hi, ich bin Gidon.

Journalist und Buchautor

Ich war lange Zeit meines Lebens nicht richtig glücklich, oft traurig und vor allem sehr ängstlich. Ich machte mich früh auf die Suche nach den Gründen. Ich wollte verstehen, warum es mir nicht gut ging und was ich tun konnte, um endlich frei zu sein.

Nachdem ich mich für mehrere Jahre in meine Arbeit als Selbstständiger gestürzt hatte, konnte ich nicht mehr. Ich besann mich auf das, was ich Jahre zuvor bereits gelernt hatte auf meiner Suche nach Wegen raus aus Angst, Panik und Niedergeschlagenheit.

Ich beschäftige mich nun seit über 10 Jahren damit, was Menschen glücklich macht und von Angst, Sorgen, Depression und Stress befreit. Meine Erfahrungen gebe ich unter anderem auf diesem Blog weiter.

Mein aktuelles Buch

Die Übungen, Rezepte und Gewohnheiten erfolgreicher Menschen für mehr Selbstvertrauen. Ich habe mit 17 einzigartigen Menschen gesprochen – Redner, Schauspieler, Moderatoren, Bestseller-Autoren, bekannte Unternehmer, Berater, Coaches, Trainer, ehemalige Profisportler und spirituelle Lehrer. Sie alle haben ihre eigenen Wege zum Selbstbewusstsein gefunden; damit wir von ihnen etwas lernen können.

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