Nein, das darf ich nicht denken – gnnnnh…. zu spät. Der Gedanke ist da, die Bilder schießen mir in den Kopf – Bilder, was gleich oder in Zukunft passieren wird. Und das dazu passende Gefühl kriecht an mir hoch, macht meine Brust eng, schnürt sich um meinen Hals, lässt meine Beine unruhig werden, meine Hände schwitzen. Ich weiß, dass es nur ein Gedanke ist, mir wird nichts Schlimmes passieren. Weiterlesen

Bei einer Coaching-Sitzung heute habe ich mit meinem Klienten viel über unsere Ängste gelernt. Und dass unsere Angst, unser größter Feind, das Monster in unserem Leben, ein Freund werden kann. Weiterlesen

Morgens waren die Schmerzen am schlimmsten. Mein Kopf fühlte sich dann an, als hätte sich alles Blut und Wasser meines Körpers in meinem Kopf gesammelt und als müsste nur jemand einen Wasserhahn oder ein Ventil öffnen, damit alles unter Hochdruck aus mir heraus spritzen könnte. Aber es gab keinen Wasserhahn. Es gab nur diesen drückenden Schmerz, gegen den keine Tablette und auch keine Spritze half. Warum war diese Zeit in Wirklichkeit das Beste, was mir passieren konnte? Weil sie mich gelehrt hat, nach meinem Gefühl zu leben. Weiterlesen

Ich steige am Olympia-Einkaufszentrum aus der U-Bahn und auf der Rolltreppe fällt alles in mir zusammen. Was für eine hässliche, trostlose Gegend. Hier war der Münchner Amoklauf. Graue Häuser. Alle eilen nur von A nach B. Mehr Spuren auf der Straße als Bäume am Straßenrand. Ich fühle mich so unwohl hier. Ich fühle mich klein, ausgeliefert. Aber an diesem Tag lerne ich etwas: Ich kann mich Zuhause fühlen, da, wo ich gerade bin. Ich kann mich wohl fühlen, wo ich früher fast in Panik ausgebrochen bin. Weiterlesen

Sie hatte mich fast 10 Jahre lang im Griff: die Angst vor der Angst. Panikattacken, oft ständige innerliche Anspannung, Rückzug von allem – das schien mein Los auf immer und ewig zu sein. Irgendwann war ich am Punkt angelangt, dass ich bereit war, meine größten Alpträume wahr werden zu lassen, weil ein Leben im Griff der Angst vor der Angst nicht lebenswert ist. Ich denke, ich wäre heute tot oder wahnsinnig, wenn ich die folgende Frage nicht für mich entdeckt hätte. Weiterlesen

Viel schlimmer als Angst und Unsicherheit ist ein Leben, in dem ich mich wegen meiner Angst schäme, verstecke. Verstelle. Das Gefühl, verletzbar zu sein als etwas Furchtbares verurteile, und damit mich selbst verurteile. Es ist nie zu spät, das Unmögliche zu tun und Ja zu sich zu sagen. Egal, was jetzt ist. Und damit zu jedem Gefühl Ja zu sagen, das gerade diesen Körper durchströmt.

Denn dieses Ja macht Schluss mit der Endlosschleife aus Angst und Scham, noch mehr Angst und noch mehr Scham. Weiterlesen

Grübeln abstellen, das Gedankenkarussell stoppen – das geht nur, wenn sich etwas Grundlegend in mir verändert. Ich muss dazu wach werden – einen klaren Blick für mein Leben entwickeln. Hier präsentiere ich ein paar Auswege für Denk-Junkies wie mich. Weiterlesen

Wir suchen Techniken, bewährte Methoden, sichere Wege zum Glück. Zum Leben frei von Ängsten und Sorgen. Wir schauen neidisch auf die Glücklichen und fragen uns: Wie kann ich das auch haben? Wie kann ich so werden wie er oder sie? Aber das ist eine Falle. Niemand kann deinen Weg gehen. Aber du kannst es. Du tust es bereits! Weiterlesen

Akzeptiere deine Gefühle, dann können sie gehen – bewaffnet mit diesem Spruch im Kopf habe ich sicher tausende Male versucht, meine negativen Gefühle aufzulösen, zum Schweigen zu bringen, wegzumachen. Ich wollte sie akzeptieren, aber bloß, damit sie dann endlich verschwinden. Gefühle weg zu akzeptieren funktioniert aber nicht. Was ist das für eine Akzeptanz? Und warum sollte ich etwas akzeptieren, das ich doch weg haben will? Das ist ein Widerspruch in sich. Aber was hilft dann? Weiterlesen

Ich bin ganz schlecht darin, mit Panik umzugehen. Vielleicht habe ich deshalb früh angefangen nach Mitteln zu suchen, wie die Panik gar nicht erst aufkommt. Weiterlesen