Susanne (Name geändert) hat mich gefragt: „Warum lieben wir weiter? Eine Person verletzt uns oder es ist einfach so kompliziert. Warum oder wie kann die Liebe so stark sein, dass man selbst so etwas in Kauf nimmt. Dass man in Kauf nimmt, selbst verletzt und traurig zu sein. Ich verstehe es einfach nicht.“ Und ich verstehe es auch nicht, Susanne. Aber ich weiß mir zu helfen. Hier ist, was ich denke und tun kann.

Als die Erde entstand, brannte alles. Und was für ein Paradies daraus geworden ist! Genauso ist es mit unserem Leben. Alles scheint oft im Chaos zu versinken und nicht aufzugehen. Aber es geht auf. Garantiert. Du kannst dich dagegen wehren, oder es dir leichter machen.

Eine Leserin hat mir ihr Problem geschildert: Ich komme innerlich nicht zur Ruhe! Morgens steht Kerstin (Name geändert) auf und dreht sofort ein paar Runden auf dem Crosstrainer. Dann muss sie so schnell wie möglich raus und in Bewegung bleiben. Noch Abends zieht sie draußen ihre Bahnen, während die anderen schon auf dem Sofa sitzen und es […]

Morgens waren die Schmerzen am schlimmsten. Mein Kopf fühlte sich dann an, als hätte sich alles Blut und Wasser meines Körpers in meinem Kopf gesammelt und als müsste nur jemand einen Wasserhahn oder ein Ventil öffnen, damit alles unter Hochdruck aus mir heraus spritzen könnte. Aber es gab keinen Wasserhahn. Es gab nur diesen drückenden […]

Jeden Abend starre ich im Bett noch ein paar Minuten auf mein Smartphone-Display. Ich sehe mir Videos von Harald Lesch an. Mich interessieren am meisten die Videos, wo es darum geht, was wir noch nicht verstanden haben. Um das, was wir vielleicht nie verstehen werden. Um das, was vor dem Urknall war. Um die tatsächliche […]

Das Alte, unser bisheriges Leben macht uns manchmal einfach nicht mehr glücklich. Hat es vielleicht nie gemacht. Bei mir zum Beispiel, nach sechs Jahren, in denen ich mein Leben nur einem Ziel gewidmet hatte. Als ich schließlich dem Ziel näher kam, gab es mir plötzlich nichts mehr. Alles brannte in mir, nichts schien mehr wichtig, […]

Ich steige am Olympia-Einkaufszentrum aus der U-Bahn und auf der Rolltreppe fällt alles in mir zusammen. Was für eine hässliche, trostlose Gegend. Hier war der Münchner Amoklauf. Graue Häuser. Alle eilen nur von A nach B. Mehr Spuren auf der Straße als Bäume am Straßenrand. Ich fühle mich so unwohl hier. Ich fühle mich klein, ausgeliefert. […]

Sie hatte mich fast 10 Jahre lang im Griff: die Angst vor der Angst. Panikattacken, oft ständige innerliche Anspannung, Rückzug von allem – das schien mein Los auf immer und ewig zu sein. Irgendwann war ich am Punkt angelangt, dass ich bereit war, meine größten Alpträume wahr werden zu lassen, weil ein Leben im Griff […]

In den letzten Tagen habe ich etwas spannendes entdeckt: Alle Menschen um mich herum sind absolut okay. Liebenswert. Ich mag euch einfach. Ob in der U-Bahn, im Supermarkt, am Telefon. Ich mag euch aber nur bedingungslos, wenn ich meine Urteile über euch fallen lasse. Und das Spannendste: Ich fühle mich selbst unglaublich gut, wenn ich […]

Wenn uns jemand kränkt, sind wir vor allem mit seiner Tat beschäftigt, anstatt mit uns selbst. Was hat sie mir nur angetan! In der Dauerschleife erlebe ich die Situation immer wieder in meiner Erinnerung – und das tut jedes mal wieder weh. Solange ich gekränkt bin, heilt die Zeit keine Wunden. Sie macht alles nur […]

Es gibt Dinge, von denen denke ich, niemand darf sie wissen. Wie zum Beispiel die Tatsache, dass mein kleiner Bruder und ich als Kinder Doktorspiele gemacht haben. Eigentlich waren es keine Doktorspiele, sondern viel mehr „Petting“. Einmal hatte ich dabei sogar einen Orgasmus. Wir entdeckten unsere Sexualität zusammen, und während ich heute nichts mehr liebe […]

„Willst du glücklich sein im Leben, dann sei es!“ Das soll mal der russische Autor Lew Nikolajewitsch gesagt haben. Aber brauche ich nicht noch etwas dafür, muss sich nicht noch etwas an meinem Leben ändern damit ich damit richtig glücklich sein kann?

Was wäre, wenn du schon längst derjenige bist, der du sein sollst. Von dem du schon immer geträumt hast? Wäre das nicht das Paradies, von dem die religiösen Leute sprechen?

Ich könnte jeden Tag, aber ich will nicht. Ich will nicht einen Artikel nach dem anderen raushauen, weil ich denke, ich muss. Oder nur wegen des wirtschaftlichen Erfolgs. Ich bleibe da, wo ich stand, als ich Herz bis Kopf Anfang diesen Jahres gestartet habe. Ich will schreiben, wenn ich wirklich etwas zu erzählen habe. Ausdenken […]

Ich habe einen langen Weg hinter mir, voller Selbsterniedrigung, Unzufriedenheit und rastloser Suche. Immerhin hatte ich mich auf den Weg gemacht, so viel sei zu meiner Verteidigung gesagt. Aber was dann folgte, hätte ich mir sparen können. Die endlose Suche nach Glück, in endlosen Ratgebern, Büchern, Blogs, Videos, bei Gurus, Experten und Psychologen. Irgendwann verstand ich es: Ich finde da draußen keine Antworten auf meine Probleme.

Die größte Angst haben wir vor der eigenen Verletzbarkeit. Die vermeintlichen Schwächen zu zeigen. Aber genau das zu tun, ist der Moment der größten Freiheit. Sich verletzlich zeigen, sprengt die schweren alten Fesseln und traurigen Masken, die wir tragen.

Grübeln abstellen, das Gedankenkarussell stoppen – das geht nur, wenn sich etwas Grundlegend in mir verändert. Ich muss dazu wach werden – einen klaren Blick für mein Leben entwickeln. Hier präsentiere ich ein paar Auswege für Denk-Junkies wie mich.

Der wahre Grund, warum ich geraucht habe, hat nichts mit Zigaretten zu tun. Nichts mit der Sache an sich. Der Rauch war mein Gradmesser für meine Liebe für mich selbst. Und mit der war es nicht weit her. Bis ich endgültig eine Entscheidung getroffen habe – vielleicht die wichtigste meines Lebens. Und jeder kann sie jetzt treffen.

Ich bekomme Respekt, wenn ich ihn gebe; bewusst wahrnehme. Es ist viel besser, diesen Respekt zu fühlen, als ihn draußen zu suchen. Der Weg zu wahrer Wertschätzung und Akzeptanz.

Wenn etwas einfach nicht klappen will, zeigt mir das Leben vielleicht, dass ich auf dem Holzweg bin. Ich kann nicht sicher wissen, was das Beste für mich ist – aber ich fühle es! Deswegen lohnt sich ein Blick aus der Vogelperspektive auf die eigenen Wünsche und Träume. Wir brauchen Zeit, um uns selbst zu spüren. Abstand und Ruhe müssen in das Herz eines Getriebenen. Dann gelingt das wirklich Wichtige.

Hi, ich bin Gidon.

Hi, ich bin Gidon.

Journalist und Buchautor

Ich war lange Zeit meines Lebens nicht richtig glücklich, oft traurig und vor allem sehr ängstlich. Ich machte mich früh auf die Suche nach den Gründen. Ich wollte verstehen, warum es mir nicht gut ging und was ich tun konnte, um endlich frei zu sein.

Nachdem ich mich für mehrere Jahre in meine Arbeit als Selbstständiger gestürzt hatte, konnte ich nicht mehr. Ich besann mich auf das, was ich Jahre zuvor bereits gelernt hatte auf meiner Suche nach Wegen raus aus Angst, Panik und Niedergeschlagenheit.

Ich beschäftige mich nun seit über 10 Jahren damit, was Menschen glücklich macht und von Angst, Sorgen, Depression und Stress befreit. Meine Erfahrungen gebe ich unter anderem auf diesem Blog weiter.

Mein aktuelles Buch

Verwandle Schmerz, Angst und Verzweiflung in Glück, Freude und Selbstbewusstsein. Die Übungen, Rezepte und Gewohnheiten erfolgreicher Menschen.

Hier klicken